Welche Varianten von Minigolf gibt es?
Sarah Petra SchumacherFast jeder hat schon mal irgendeine Art von Miningolf gespielt. Doch welche Varianten von Minigolf gibt es eigentlich? Und was sind die unterschiedlichen Herausforderungen dabei?
Die Vielfalt der Minigolfvarianten ist beeindruckend. Von klassischem Minigolf bis hin zu abenteuerlichem Adventure Golf gibt es für jeden Geschmack etwas. Jede Variante hat ihre eigenen Besonderheiten und Herausforderungen. Auf manchen Anlagen finden offizielle Turniere statt, von regionalen Turnieren über nationale Meisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften. Andere Minigolfanlagen sind ausschließlich zur Freizeitbeschäftigung vorgesehen. Doch wie unterscheiden sie sich?
In diesem Blogartikel bekommst du einen ausführlichen Überblick über die verschiedenen Varianten von Minigolf.
Dieser Artikel wurde von One Putt Minigolf geschrieben.
- Der Minigolf Ausstatter für Profis und Anfänger -
Inhaltsverzeichnis
- In Kürze: Welche Varianten von Minigolf gibt es?
- Ausführlich: Welche Varianten von Minigolf gibt es?
- Fazit
- Häufige Fragen zu Minigolf-Varianten
👉 In Kürze: Welche Varianten von Minigolf gibt es?
Wenn wir über Varianten von Minigolf sprechen, können wir in zwei unterschiedliche Kategorien unterteilen. Zum einen, Minigolf-Varianten, die für den Turniersport zugelassen sind und bestimmten Vorgaben entsprechen. Zum anderen, Freizeit-Minigolfanlagen, die für Unterhaltung sorgen, aber keine Vorgaben oder Standards erfüllen. Grundsätzlich sind die Turniersport-Minigolfanlagen zugleich als Freizeit-Minigolfanlagen zugänglich, aber nicht jede Art von Anlage ist zugleich als Turnieranlage qualifiziert.Insgesamt gibt es fünf verschiedene Systeme, die von der World Minigolf Sport Federation offiziell für Turniere festgelegt sind:
| Minigolf Variante | Bahnenlänge | Bahenbreite | Turf |
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Minigolf (auch Abteilung 1 oder Beton genannt) |
12 Meter | 1,25 Meter | Beton |
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Miniaturgolf (auch Abteilung 2 oder Eternit genannt) |
6,25 Meter | 0,9 Meter | Eternit |
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Filzgolf |
6 - 18 Meter | 0,9 Meter (Innen) | Filz |
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Adventure Golf |
3 - 40 Meter | min 1 Meter | Kunstrasen |
| Minigolf Open Standards - MOS (was weiteren Arten, wie Sterngolf und Cobigolf miteinbezieht) | 3 - 40 Meter | min. 0,5 Meter | Variabel |
Die ersten drei Systeme, Minigolf, Miniaturgolf und Filzgolf, stammen aus Europa und unterscheiden sich hauptsächlich in der Länge und Breite der Bahnen sowie der Spieloberflächen. Minigolf Open Standards umfasst alle weiteren Minigolf-Formen, die nicht unter eines der anderen Systeme fallen, wie beispielsweise Cobigolf, Sterngolf etc. Seit 2026 gilt Adventure Golf, das zuvor unter den Minigolf Open Standards zählte, als eigenes System, da sich in den letzten Jahren eine etablierte Turnierszene darauf entwickelt hat.
Ausführlich: Welche Varianten von Minigolf gibt es?
Im weiteren Verlauf des Blogartikels erklären wir dir die verschiedenen Minigolf-Varianten ausführlich.
Minigolf (Beton)
Miniaturgolf (Eternit)
Filzgolf
Adventure Golf
Minigolf Open Standards (MOS)
Cobigolf
Sterngolf
Schwarzlicht Minigolf
Andere Variationen
Minigolf (Beton)
Das System Beton im Minigolf wird auch als Minigolf oder als Abteilung 1 bezeichnet, da es das erste standardisierte Minigolfsystem war, das 1954 von Paul Bongni in Ascona in der Schweiz etabliert wurde. Die Bahnen sind aus Beton gegossen und haben Banden aus Stahl. Standardmäßig sind Betonbahnen 12 Meter lang und 1,25 Meter breit. Demnach sind sie im Vergleich zu den anderen Systemen mittelmäßig lang. Wenn du schon mal auf unterschiedlichen Beton-Minigolfanlagen warst, ist dir wahrscheinlich aufgefallen, dass die Reihenfolge der Bahnen und deren Hindernisse immer dieselbe ist. Die Abschlagfläche ist immer durch einen Kreis mit einem Durchmesser von 30 cm gekennzeichnet.
Von einer spielerischen Perspektive aus gilt es, auf Betonbahnen die richtige Spur für den Ball zu finden und den Bahnerlauf zu verstehen. Diese Art von Minigolf ähnelt am meisten dem System Adventure Golf sowie dem Putting beim Golf. Es gibt Hindernisbahnen (Bahnen 3, 4, 8, 9, 15, 16, 17, 18), auf denen man durch enge Durchgänge spielt. Die restlichen Bahnen enthalten Kurven, Steigungen, Schienen und andere Hindernisse, die bespielt werden. Aus spielerischer Sicht braucht diese Art von Minigolf besonders viel Gefühl, um die Richtung mit der passenden Geschwindigkeit zu treffen. Eine Besonderheit gibt es beim System Beton: Bahn 7 – der Weitschlag. Diese Bahn ist länger als die übrigen Bahnen und wird oft mit einem Weitschläger von einem Tee gespielt, um die längere Distanz zu überwinden.
Für Hobbyspieler sind 2 Schläge pro Bahn ein guter Orientierungswert auf dem System Beton. Auf 18 Bahnen sind das im Schnitt 36 Schläge. Anfänger brauchen meist mehr Schläge, zwischen 40 und 70 pro Runde. Mit viel Training und der richtigen Strategie ist es möglich, immer bessere Ergebnisse zu erzielen. Auf Top-Niveau werden von Profispielern oftmals Ergebnisse zwischen 24 und 29 Schlägen erzielt. Passendes Ballmaterial und Schläger findest du in unserem Shop – One Putt Minigolf. Schau gerne vorbei.
Minigolf (Beton)
Miniaturgolf (Eternit)
Miniaturgolf, auch Abteilung 2 oder Eternit genannt, wurde 1956 vom Hamburger Geschäftsmann Albert-Rolf Pless gemeinsam mit der Hamburger Hochschule für Bildende Künste entwickelt und etablierte sich als zweites standardisiertes Minigolfsystem. Die Bahnen bestehen aus Faserzementplatten, die auf Winkelrahmen verlegt sind, was sie weniger stabil als Beton-, Filz- oder Adventure-Golf-Bahnen macht. Deshalb sollen Eternitbahnen nicht betreten werden, damit sie nicht kaputt gehen.
Die Bahnen sind standardmäßig 6,25 Meter lang und 0,9 Meter breit. Die Abschlagfläche ist immer durch ein Rechteck mit den Maßen 90 × 40 cm am Anfang der Bahn gekennzeichnet. mit einem Durchmesser von 30 cm gekennzeichnet.Anders als im System Beton ist die Reihenfolge der Hindernisse auf den Bahnen nicht vorgegeben. Insgesamt gibt es 30 standardisierte Hindernisse, die beim Bau einer Miniaturgolfanlage beliebig ausgewählt und aufgestellt werden können. Sobald ein Hindernis nicht dem Standardkatalog entspricht, wird die Anlage in das System Minigolf Open Standard (MOS) eingeordnet.
Da die Miniaturgolfbahnen deutlich kürzer sind als die Beton-, Filz- und Adventure-Golf-Bahnen, braucht es deutlich weniger Kraft beim Schlagen. Dennoch braucht es hohe Präzision, da die Hindernisse enger sind, was die Vereinfachung auf kürzere Distanzen ausgleicht.
Für Hobbyspieler sind auch auf dem System Miniaturgolf 2 Schläge pro Bahn ein guter Orientierungswert. Aber auch hier ist es meist so, dass Anfänger mehr Schläge (zwischen 40 und 70) pro Runde brauchen. Im Vergleich zu den anderen Minigolfsystemen werden auf dem System Miniaturgolf deutlich tiefere Ergebnisse im Profiniveau erzielt, die zwischen 18 und 22 Schlägen pro Runde (also pro 18 Bahnen) liegen. In unserem Shop – One Putt Minigolf – findest du passendes Ballmaterial und Schläger, um noch besser in deinem Spiel zu werden.

Miniaturgolf (Eternit)
Filzgolf
Das System Filzgolf hat seinen Ursprung in Schweden. Im Vergleich zu Eternit- und Betonbahnen, die beide einen runden Endkreis haben, haben Filzgolfbahnen einen achteckigen "Endkreis". Die Bahnlänge liegt zwischen 6 und 18 Metern, die Breite der Innenmessung ist standardisiert auf 0,9 Meter. Die Abschlagfläche ist immer durch eine rechteckige Platte mit 20 cm Breite und einer Länge von 40 bis 50 cm vom Anfang der Bahn aus gekennzeichnet.
Die Bahnen sind entweder aus Holz oder aus Beton und mit einem Bodenbelag aus wetterfestem Filz überzogen. Die Banden können ebenfalls aus Holz- oder Stahlrahmen bestehen. Es gibt 32 standardisierte Hindernisse für das System Filzgolf, die in beliebiger Reihenfolge für eine Filzgolfanlage zusammengestellt werden können. Wie auch beim System Miniaturgolf gilt, dass, sobald ein Hindernis von der Standardisierung abweicht, die Anlage dem System Minigolf Open Standards (MOS) eingeordnet wird.
Spielerisch braucht es oft lange, gerade und schnelle Schläge auf dem System Filzgolf. Das Überwinden von Hindernissen auf längeren Strecken erhöht die erforderliche Präzision und damit den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu Beton- und Eternitanlagen. Je länger die Bahnen, desto höher der Schwiedrigkeitsgrad. Demenstrechend liegt der Schnitt pro Bahn auf dem System Filzgolf höher als auf Beton und Eternit, nämlich zwischen 2 und 3 Schlägen.
Ein guter Orientierungswert für Hobbyspieler liegt bei 40 Schlägen auf 18 Bahnen. Für Anfänger fallen die Ergebnisse meistens höher aus, zwischen 50 und 70 Schlägen pro Runde oder mehr. Im Profibereich werden die Ergebnisse durch präzise Schlagtechnik und das richtige Ballmaterial auf ein höheres Level gebracht. Profis benötigen meist zwischen 24 und 32 Schlägen pro Runde, was auch hier stark vom Schwierigkeitsgrad der Anlage abhängt.
Wenn auch du dein Minigolfspiel aufs nächste Level heben möchtest, findest du das passende Ballmaterial und Schläger in unserem Shop – One Putt Minigolf.

Filzgolf
Adventure Golf
Adventure Golf hat sich vor allem in den USA und Großbritannien entwickelt und verbreitet. In anderen Ländern Europas wurde diese Variante von Minigolf in den letzten Jahren ebenfalls immer beliebter. Adventure Golf ist eine besonders abwechslungsreiche und oft visuell aufwendig gestaltete Form des Minigolfs. Anders als klassische Systeme wie Beton-, Eternit- oder Filzgolf stehen hier weniger genormte Bahnen im Vordergrund, sondern individuell gestaltete Anlagen mit Themenwelten, Wasserhindernissen, Hügeln und natürlichen Elementen. Die Bahnen sind meist größer und offener gestaltet, wodurch das Spielgefühl näher am klassischen Golf liegt. Statt klar vorgegebener Linien und Schlagtechnik erfordert Adventure Golf oft mehr Gefühl für Untergrund, Neigung und Tempo.
Seit 2026 gilt Adventure Golf offiziell als eigenes System, da sich in den letzten Jahren darauf eine etablierte Turnierszene entwickelt hat. Es gibt sehr offene Richtlinien, die vorgegeben sind. So können die Bahnen zwischen 3 und 40 Metern lang sein und müssen eine Mindestbreite von einem Meter haben. Wenn auf der Bahn teilweise engere Stellen vorliegen, gelten diese als Hindernisse, welche auch aus Wasser, Sand, Steinen und sonstigen Gestaltungselementen bestehen können.
Durch die abwechslungsreichen Hindernisse und Geländeformen unterscheidet sich jede Anlage deutlich von den anderen. Es gibt keine einheitlichen Standards, weshalb sich der Schwierigkeitsgrad stark unterscheiden kann. Grundsätzlich ist Adventure Golf sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Spieler konzipiert.
Als grobe Orientierung kann man auch hier häufig mit etwa 2 bis 4 Schlägen pro Bahn rechnen, in seltenen Fällen auch mit mehr. Anfänger benötigen je nach Anlage oft mehr Versuche, während geübte Spieler durch gutes Lesen der Bahnen und saubere Technik deutlich bessere Ergebnisse erzielen können. Passendes Ballmaterial und Schläger für dein Spiel findest du in unserem Shop – One Putt Minigolf. Schau gerne vorbei.

Adventure Golf
Minigolf Open Standards - MOS
Als Minigolf Open Standards (MOS) werden die verschiedenen sonstigen Anlagentypen zusammengefasst, die nicht den standardisierten Systemen entsprechen. Während die Systeme Cobigolf und Sterngolf vollständig standardisiert sind, werden diese ebenfalls zum MOS gezählt. Allerdings fallen auch Anlagen unter MOS, deren Spezifizierungen sehr offen gehalten sind, wie beim System Adventure Golf. Die Bahnen können zwischen 3 und 40 Metern lang sein und müssen eine Mindestbreite von einem Meter haben. Wenn auf der Bahn teilweise engere Stellen vorliegen, gelten diese hier ebenfalls als Hindernisse, die auch aus Wasser, Sand, Steinen und sonstigen Gestaltungselementen bestehen können.
Viele dieser Anlagen haben den Fokus auf Entertainment und Erlebnis und sind weniger leistungsorientiert als klassische Minigolf-Systeme wie Beton, Eternit und Filz. Gerade für Einsteiger und Gelegenheitsspieler ist diese Variante perfekt geeignet und bietet viel Abwechslung.

Minigolf Open Standards (MOS)
Cobigolf (Minigolf Open Standards - MOS)
Das System Cobigolf entwickelte sich zwischen Ende der 50er-Jahre und Anfang der 60er-Jahre aus den Vorgängersystemen Minigolf (Beton) und Miniaturgolf (Eternit), fand jedoch eine geringe Verbreitung. Während Cobigolf in Deutschland als einzelnes standardisiertes System gilt, zählt es nach den Vorgaben der World Minigolf Sport Federation zu den Systemen Minigolf Open Standards.
Beim Cobigolf muss der Ball immer zuerst durch ein Törchen gespielt werden, bevor das Hindernis überwunden wird. Törchen und Hindernis können in einem Schlag überwunden werden. Wird das Törchen jedoch verfehlt, muss der nächste Schlag vom Abschlagsfeld erneut erfolgen und wird dabei gezählt.
Cobigolf gibt es in zwei Ausführungen: Groß-Cobi- und Klein-Cobi-Anlagen. Groß-Cobi-Anlagen sind Betonbahnen mit denselben Maßen, aber eben mit Törchen im ersten Abschnitt der Bahn. Klein-Cobi-Anlagen sind Miniaturgolfbahnen mit ebenfalls einem Törchen im ersten Abschnitt.
Je nach Cobigolf-Typ kann man sich eher an Beton- oder Eternit-Ergebnissen orientieren. Generell unterscheidet sich der Schwierigkeitsgrad der Anlage je nach Aufbau und Hindernissen. Als grobe Orientierung können Freizeitspieler meist mit etwa zwei Schlägen pro Bahn rechnen, was bei 18 Bahnen rund 36 Schlägen entspricht. Einsteiger liegen häufig darüber und benötigen oft zwischen 40 und 70 Schlägen pro Runde. Da Cobigolf-Anlagen je nach Bauweise unterschiedlich anspruchsvoll sind, variieren auch die möglichen Top-Ergebnisse: Während sie sich teilweise an Betonbahnen orientieren, sind auf technisch einfacheren Anlagen auch deutlich niedrigere Rundenergebnisse möglich. Mit zunehmender Erfahrung und der richtigen Technik lassen sich die eigenen Scores kontinuierlich verbessern. Die passende Ausrüstung dafür findest du in unserem Shop – One Putt Minigolf.

Cobigolf
Sterngolf (Minigolf Open Standards - MOS)
Wie das System Cobigolf entwickelte sich das System Sterngolf zwischen Ende der 50er-Jahre und Anfang der 60er-Jahre aus den Vorgängersystemen Minigolf (Beton) und Miniaturgolf (Eternit), fand jedoch ebenfalls geringe Popularität. Während Cobigolf in Deutschland als einzelnes standardisiertes System gilt, zählt es nach den Vorgaben der World Minigolf Sport Federation zu den Systemen Minigolf Open Standards.
Die Bahnen haben einen ähnlichen Aufbau wie Betonbahnen, sind jedoch etwas kleiner mit 8 Meter Länge und 1 Meter Breite. Außerdem sind die Hindernisse vom Sterngolf anders als die vom Betongolf. Die Namensgebung "Sterngolf" ist an das letzte Hindernis auf der Bahn 18 angelehnt, dessen Endkreis die Form eines Sterns hat und auch als "Endstern" bezeichnet wird.
Da sich Sterngolfbahnen und Betonbahnen stark im Aufbau ähneln, ist die Spielweise hier sehr ähnlich. Als grobe Orientierung können Freizeitspieler mit etwa zwei Schlägen pro Bahn rechnen. Über eine komplette Runde ergibt das im Schnitt rund 36 Schläge. Gerade Einsteiger liegen häufig darüber und benötigen oft zwischen 40 und 70 Schläge. Mit zunehmender Übung und einem besseren Gefühl für die Bahnen lassen sich die Ergebnisse jedoch stetig verbessern. Im Leistungsbereich erreichen erfahrene Spieler sogar sehr niedrige Rundenergebnisse im Bereich von etwa 24 bis 29 Schlägen. Die passende Ausrüstung dafür findest du in unserem Shop – One Putt Minigolf.

Sterngolf
Schwarzlicht Minigolf
Schwarzlicht Minigolf beschreibt keinen spezifischen Bahnentyp, sondern eine besondere und erlebnisorientierte Umgebung, in der sich die Minigolfanlage befindet, meistens indoor. Das Besondere dabei ist, dass die gesamte Umgebung mit Neonfarben gestaltet ist und durch UV-Licht (Schwarzlicht) zum Leuchten gebracht wird. Häufig sind die Anlagen in kreative Themenwelten eingebettet, die von Unterwasserwelten bis hin zu Fantasie- oder Dschungelmotiven reichen.
Während Schwarzlicht-Minigolf aus Beton, Eternit, Filz oder einer Adventuregolfanlage bestehen kann, werden die Bahnen oft kreativ entworfen und zählen dann zum System Minigolf Open Standards. Im Gegensatz zu klassischen Minigolfanlagen stehen hier weniger die Normierung der Bahnen im Vordergrund, sondern vor allem das visuelle Erlebnis und der Spaßfaktor. Die Bahnen sind individuell gestaltet und oft mit optischen Effekten versehen, die das Spiel zusätzlich herausfordernd machen.
Durch die besondere Beleuchtung und die teils ungewohnten visuellen Eindrücke kann das Einschätzen von Entfernungen und Neigungen schwieriger sein als bei klassischen Anlagen. Dadurch ist Schwarzlichtminigolf vor allem für Freizeitspieler ein unterhaltsames Erlebnis, bei dem der Spaß klar im Vordergrund steht.
Als grobe Orientierung kann man – ähnlich wie bei anderen Freizeitanlagen – mit etwa 2 bis 4 Schlägen pro Bahn rechnen. Je nach Anlage und Schwierigkeitsgrad können die Ergebnisse jedoch deutlich variieren. Gerade Einsteiger benötigen oft etwas mehr Schläge.

Schwarzlicht Minigolf
Andere Minigolf-Variationen
Neben den standardisierten Systemen wie Beton, Eternit und Filz, sowie Varianten wie Adventure Golf oder Schwarzlicht Minigolf gibt es noch zahlreiche weitere Formen des Minigolfs, die sich vor allem durch ihre Flexibilität und kreative Gestaltung auszeichnen.
Eine besondere Rolle spielen dabei portable Minigolfbahnen. Diese mobilen Anlagen bestehen meist aus einzelnen Modulen, die sich flexibel aufbauen und an nahezu jeden Ort anpassen lassen, ob in Eventlocations, auf Messen, in Einkaufszentren oder sogar im eigenen Garten. Dadurch eignet sich diese Variante ideal für Firmenfeiern, Veranstaltungen oder temporäre Freizeitangebote. Wenn du auf der Suche nach einer solchen mobilen Bahn oder Anlage bist, schau gerne mal bei uns im Shop – One Putt Minigolf – vorbei.
In der Gestaltung sind hierbei kaum Grenzen gesetzt: Von klassischen, einfachen Bahnen bis hin zu individuell gebrandeten oder thematisch angepassten Layouts ist alles möglich. Der Fokus liegt hier weniger auf festen Regeln oder genormten Spielformen, sondern vielmehr auf Flexibilität, Zugänglichkeit und Spaß.
Da es keine einheitlichen Standards gibt, unterscheiden sich die Bahnen je nach Anbieter und Einsatzgebiet teilweise stark. Häufig sind die Strecken etwas kürzer und einfacher aufgebaut, sodass sie für alle Altersgruppen leicht zu spielen sind. Gerade für Einsteiger und Gelegenheitsspieler steht der unkomplizierte Spielspaß im Vordergrund.

Andere Minigolf-Variationen - Portable Bahnen
👉 Fazit
Die Welt des Minigolfs ist deutlich vielfältiger, als die meisten vermuten. Von der präzisionszentrierten Eternitbahn bis zum erlebnisorientierten Adventure Golf – jedes System hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Herausforderungen. Wer bisher nur eine Variante kennt, sollte ruhig einmal eine andere ausprobieren: Der Unterschied ist überraschend groß.Egal für welches System du dich entscheidest – mit dem richtigen Equipment machst du sofort einen Schritt nach vorne. Schau gerne in unserem Shop vorbei: One Putt Minigolf – dort findest du alles, was du brauchst.
Häufige Fragen zu Minigolf-Varianten
Welche Minigolfvariante ist am besten für Anfänger geeignet?
Generell sind alle Minigolfanlagen für Anfänger geeignet. Oft kommt es mehr darauf an, eine Anlage zu finden, die gut für dich erreichbar ist. Adventure Golf kann einen einfacheren Einstieg ins Minigolf bieten und bietet oftmals einen höheren Erlebnisfaktor. Auf den Systemen Beton, Eternit, Filz, Cobigolf und Sterngolf musst du dir Anfangs mehr Grundwissen aneignen, um zu verstehen, wie du dein Spiel durch deinen Schlag und das unterschiedliche Ballmaterial beeinflussen kannst. Durch die klar vorgegebenen Banden auf den klar standardisierten Systemen hast du mehr Möglichkeiten für Kreativität bei Schlagvariante und Ausführung, wenn du die Banden zum Spielen nutzt und dabei die Winkel berechnest oder gut einschätzst.
Was ist der Unterschied zwischen Minigolf und Miniaturgolf?
Beide sind offiziell anerkannte Systeme der World Minigolf Sport Federation, unterscheiden sich aber in Bahnlänge, -breite und Untergrund. Minigolf (Beton) hat 12 Meter lange Bahnen aus Beton; Miniaturgolf (Eternit) hat 6,25 Meter lange Bahnen aus Faserzementplatten. Die Hindernisse beim Betonsystem sind weltweit identisch, beim Eternitsystem frei wählbar.
Kann man auf jeder Minigolfanlage an offiziellen Turnieren teilnehmen?
Nein. Nur Anlagen, die den offiziellen Standards entsprechen, sind für Turniere zugelassen. Die Turnierzulassungen werden von offiziellen Verbänden wie dem Deutschen Minigolfsport Verband oder der World Minigolf Sport Federation durch Lizenzierungen für die jeweilige Anlage erteilt.
Dieser Artikel wurde von One Putt Minigolf geschrieben.
- Der Minigolf Ausstatter für Profis und Anfänger -

